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Die dba gehört zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Billigfliegern. Am 14. November 2008 wurde jedoch der Flugbetrieb eingestellt.


Die dba gehörte zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Billigfliegern. Gegründet wurde sie als "Delta Air" im März 1978. 14 Jahre später, im Jahr 1992, wurde British Airways Anteilseigner bei Delta Air. Daraufhin wurde die Fluggesellschaft nach dem Vorbild ihres britischen Besitzers in "Deutsche BA" umbenannt. Bereits im selben Jahr transportierte die Deutsche BA fast eine Million Passagiere im innerdeutschen Liniendienst, ein Jahr später wurde auch der Charterverkehr nach Griechenland, Spanien, Irland und in die Türkei aufgenommen. 1994 erfolgte der Umzug von Friedrichshafen an den Münchener Flughafen, wo die Deutsche BA seitdem ihren Hauptsitz hatte. 1995 nahm die Deutsche BA dann auch europäische Linienstrecken in ihren Flugplan auf und bedient London-Gatwick ab München.

Eine Vereinheitlichung der Flotte auf die Boeing 737-300 erfolgte 1998. Die Deutsche BA trat in Konkurrenz zur Lufthansa, auch mit Chartereinsätzen für zahlreiche Reiseanbieter im Flugplan. Trotz hoher Beliebtheit bei den Passagieren, einer hervorragenden Pünktlichkeitsstatistik und etlichen Auszeichnungen flog die Deutsche BA aber weiterhin Verluste ein. Nach den guten Erfahrungen mit dem Verkauf der ebenfalls defizitären "Go" und drückenden eigenen Verlusten erwog British Airways daraufhin bereits Ende 2001 öffentlich einen Verkauf der Deutschen BA.

Mit einem Billigflug-Konzept sollte die Fluggesellschaft saniert werden. Der Name wurde in "dba" geändert und eine völlig neue Corporate Identity macht die ersten Schritte in der Verwandlung zu einer "Billigairline" auch nach außen hin sichtbar. Radikale Änderungen gab es auch im Flugplan: Die Fluggesellschaft bediente zunächst nur noch die innerdeutschen Strecken und zog sich aus dem verlustreichen Geschäft als Zubringer für die Muttergesellschaft British Airways zurück.

Für den symbolischen Wert von einem Euro verkaufte British Airways ihre deutsche Tochter dba zum 1. Juli 2003 an den deutschen Textilunternehmer Hans Rudolf Wöhrl. Im Gegenzug wurden die Briten bis Juni 2006 mit 25 Prozent an einem möglichen Gewinn der Low-Cost Airline beteiligt.

Einen dba-Flug gab es es inklusive aller Steuern und Gebühren bereits zu einem Komplettpreis ab 37 Euro. Innerdeutsch konnten dba-Kunden von München, Berlin, Hamburg, Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart, Dresden, Hannover, Münster/Osnabrück, Frankfurt, Bremen, Karlsruhe/Baden-Baden und Nürnberg mit dem dba-Spartarif ab 15 Euro (zuzüglich Steuern und Gebühren) günstig abheben. International flog das Unternehmen nach Nizza, Ibiza, Athen, Thessaloniki, Florenz, Rom, Bastia, Stockholm, Tiflis und Moskau.

Ab 2005 expansierte dba weiter und entwickelte sich mit 29 Flugzeugen und die Übernahme der zahlreichen gexx-Strecken zur drittgrößten deutschen Fluggesellschaft. Am 17. Februar 2006, gab dba-Chef Hans Rudolf Wöhrl bekannt, dass er 60% des Reiseveranstalters LTU erwerben würde. Nur ein gutes Jahr später 17. August 2006 dann mußte Wöhrl der Medienwelt mitteilen, dass er die dba an die konkurrierende Fluggesellschaft Air Berlin von Joachim Hunold verkauft hat. Ab April 2007 verschwand die Marke dba dann vollständig, 2008 wurde sie aufgelöst und ging in die Air Berlin über.
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Eigenschaft Wert
Buchung Internet dba
Buchung Telefon s. AIRBERLIN
Ort
Straße
Land
Umbuchungen seit 2007 in die AIRBERLIN integriert
Erlaubtes Gepäck
Handgepäck
Übergepäck
Boarding
Kostenlose Verpflegung
Alleinreisende Kinder

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