Handy und Internet an Bord: Fluggesellschaften führen Services ein
Es ist eine Premiere am Himmel: Passagiere eines Linienfluges können erstmals an Bord telefonieren. Es ist eine Premiere am Himmel: Passagiere eines Linienfluges können erstmals an Bord telefonieren. Die Passagiere von Emirates dürfen pro Flug bis zu sechs Anrufe tätigen. Auch das Senden und Empfangen von SMS ist möglich. Die größten deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin lehnen das Handytelefonieren im Flugzeug jedoch weiterhin an Bord ab. Grundsätzlich ist das Handy-Telefonieren im Flugzeug seit rund zwei Wochen auch in Deutschland erlaubt. Allerdings ist dafür eine spezielle Technik vorgeschrieben.
Währenddessen will die australische Fluggesellschaft "Qantas" das Surfen über den Wolken ermöglichen. Doch Otto Normalflieger wird wohl vorerst nicht in den Genuss der Verbindung zwischen Himmel und Außenwelt kommen - benötigt wird nämlich ein "globaler Roaming-Account" für die eigene Sim-Card. Und dieser kann beim Surfen on air leicht eine Rechnung von mehreren tausend Euro verursachen. Qantas hatte angekündigt, alle Inlandsflieger sollen mit einer Basisstation auszustatten, die per GPRS Daten übermittelt. Eine W-lan-Verbindung wird nicht angeboten - auf diese Technik setzt dagegen die Langstreckenkonkurrenz von American Airlines. Die Fluggesellschaft hatte diesen Monat mit W-lan-Tests für die Internetverbindung an Bord von Transatlantikstrecken begonnen.
Nachricht vom 20.03.2008
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