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Weltkulturerbe der UNESCO - Marokkos alte Königstadt Fès
Ein Besuch Marokkos ältester Königstadt Fès mutet beinahe an wie eine Reise in das Reich von Tausendundeine Nacht, wären da nicht neben der wohl größten und faszinierendsten mittelalterlichen Altstadt der Welt auch die extravaganten Shopping- und Unterhaltungsbereiche der Boulevards und Avenues in der Ville Nouvelle. Ein wahrhaft märchenhaftes Nebeneinander, das diesen unter dem Schutz der UNESCO stehenden Ort so erlebenswert macht.
Wohl keine Stadt der Welt kommt den Vorstellungen einer orientalischen Märchenstadt näher, als das unter dem Schutz der Unesco stehende Fès. Entsprechend hoch ist die Zahl der Besucher der mit 1.206.815 Einwohnern drittgrößte Stadt Marokkos Fès oder auch Fez. Der Hintergrund für die gewachsene Altstadt ist kulturhistorisch: im Jahr 789 Idris I. gegründet ist Fès die älteste der vier Königstädte des Landes (Fes, Marrakesch, Meknès, Rabat) und galt nach der Begründung der Qarawiyin-Universität als geistiges Zentrum der Region - und, was in dieser Region sehr wichtig ist, Standort lebenswichtiger Wasserquellen.
Sehenswert in Fès sind alle drei Stadtteile, deren Bild die epochalen Ereignisse der jeweiligen Entstehungszeit widerspiegeln. Den größten Zulauf aber hat die Altstadt, seit 1981 als Weltkulturerbe von der UNESCO unter Schutz gestellt. Sie gilt als Musterbeispiel der orientalischen Stadt und ist von der Fläche her wohl die weltweit größte mittelalterliche Altstadt, von der gesagt wird, es gäbe nicht einmal einen exakten Plan über das Geflecht der Gassen und Gänge.
Ebenfalls in das Mittelalter fiel die Entstehung der sogenannten "Neustadt" (Fes el Jadid), die auf die Dynastie der Meriniden (1244 - 1465) zurückgeht. Hier liegen der Königspalast und das jüdische Viertel (Mellah). Die Kolonialherrschaft der Franzosen zeichnet hingegen für die Entstehung der Ville Nouvelle verantwortlich. Als einwohnerstärkster Teil der Stadt beheimatet die Ville Nouvelle die modernen Bereiche der Unterhaltungsbranche und auch die dazugehörigen Flaniermeilen wie den Boulevard Hassan II. oder der Avenue Mohammed V.
Sehenswert in Fès sind alle drei Stadtteile, deren Bild die epochalen Ereignisse der jeweiligen Entstehungszeit widerspiegeln. Den größten Zulauf aber hat die Altstadt, seit 1981 als Weltkulturerbe von der UNESCO unter Schutz gestellt. Sie gilt als Musterbeispiel der orientalischen Stadt und ist von der Fläche her wohl die weltweit größte mittelalterliche Altstadt, von der gesagt wird, es gäbe nicht einmal einen exakten Plan über das Geflecht der Gassen und Gänge.
Ebenfalls in das Mittelalter fiel die Entstehung der sogenannten "Neustadt" (Fes el Jadid), die auf die Dynastie der Meriniden (1244 - 1465) zurückgeht. Hier liegen der Königspalast und das jüdische Viertel (Mellah). Die Kolonialherrschaft der Franzosen zeichnet hingegen für die Entstehung der Ville Nouvelle verantwortlich. Als einwohnerstärkster Teil der Stadt beheimatet die Ville Nouvelle die modernen Bereiche der Unterhaltungsbranche und auch die dazugehörigen Flaniermeilen wie den Boulevard Hassan II. oder der Avenue Mohammed V.


